Bürgerservice

Die Freiwilligen Feuerwehren sind keine Vereine, sie sind "Körperschaften öffentlichen Rechts"

Im Gesetzesblatt scheint die Feuerwehr nicht als Verein auf, sondern als eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. So ist das Wesen Feuerwehr und ihre Tätigkeit genau gesetzlich verankert. Die Feuerwehr erledigt ihre Tätigkeiten im Auftrage der Gemeinde und ist dem jeweiligen Bürgermeister unterstellt.

Feuerwehrleute sind die vertrauenswürdigste Berufsgruppe

Wenn es um das Vertrauen der Bevölkerung geht, sind Feuerwehrleute nicht zu schlagen. Die Vertreter dieser Berufsgruppe belegten im Jahr 2016 in der veröffentlichten Studie “Trust in Professions Report 2016” neuerlich Platz 1.
97 Prozent von 1002 in Österreich befragten Menschen vertrauen den Feuerwehren, geht aus der von Marktforscher GfK durchgeführten Umfrage hervor.

Wir nehmen Ihr Vertrauen sehr Ernst und haben deshalb den Bürgerservice-Bereich auf unserer Homepage eröffnet. Im Laufe der Jahre hat sich dieser Bereich entwickelt und stätig erweitert. Wir bieten Ihnen hiermit einen Überblick der wichtigsten Informationen Rund um unsere Feuerwehr und Ihrer eigenen Sicherheit. Sollten Sie keine Antwort auf Ihre Frage finden, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Im Feuerwehrhaus Dürnkrut haben die Sie alle zwei Jahre die Möglichkeit Ihre Feuerlöscher überprüfen zu lassen. Die gesetzlich vorgeschriebene Feuerlöscherüberprüfung findet immer im Mai in folgenden Jahren statt: 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, …

Stellen Sie sich vor: Sie werden nach einem Unfall die Feuerwehr zu rufen. Sie sehen Flammen aus einem Fahrzeug lodern und eine Person liegt verletzt in sicherer Entfernung auf einem angrenzendem Feld.
NOTRUF? Wie mach ich das? Wen ruf ich an?

1) Die Feuerwehr unter der Telefonnummer 122 anrufen. Sie werden automatisch mit der nächstliegenden Zentrale verbunden. Nach dem Anruf müssen Sie weder Polizei noch Rettung Alarmieren, dies macht die Alarmierungszentrale selbst.
2) Die ” 5 W ” absetzten. Diese sind:

Wer” ruft an?
Wo” ist der Einsatzort?
Was” ist passiert?
Wie viele” Verletzte?
Warten” auf Rückfragen

Hinweise für Notrufe mit dem Handy:
In allen Mobilfunknetzen können sie vorwahlfrei und kostenlos die Notrufnummern 122 erreichen. Sie werden dann mit der nächstgelegenen Einsatzzentrale von Feuerwehr oder Polizei verbunden.

1. Ruhe bewahren!

2. Alarmieren!
Verständigen Sie sofort die Feuerwehr über den Notruf 122.

3. Retten!
Retten sie gefährdete Personen aus den Gefahrenbereichen, vergessen Sie jedoch nicht auf Ihre eigene Sicherheit! Versuchen Sie die Türen zwischen Ihnen und dem Brandraum zu schließen! Sollten Sie eingeschlossen sein, machen Sie sich am Fenster den Hilfskräften bemerkbar! Verlassen Sie das Gebäude unter Berücksichtigung der Fluchtwege! Benutzen Sie niemals die Aufzüge! Warnen Sie andere Personen vor den Gefahren!

4. Löschen!
Versuchen Sie Kleinbrände bzw. Entstehungsbrände mit den vorhandenen Löschgeräten (Feuerlöscher, …) zu bekämpfen! In Brand geratene Kleidung löschen Sie indem Sie den Brand mittels Jacken oder Decken (Achtung: keine Kunststoffmaterialien!) ersticken! Warten Sie auf das Eintreffen der Feuerwehr und weisen Sie den Einsatzleiter ein! Geben Sie ihm besondere Gefahren (Gasflaschen, Lager mit brennbaren Stoffen, ..) bekannt! Helfen Sie den Einsatzkräften mit Ihren Orts- und Personenkenntnissen!

Die von Ihnen geleisteten Beträge werden automatisch in Ihrer Veranlagung berücksichtigt und sind somit steuerlich absetzbar, wenn Sie der Spendenorganisation Ihren Vor- und Zunamen sowie Ihr Geburtsdatum bekannt geben. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihre Daten korrekt bekannt geben und insbesondere, dass die Schreibweise Ihres Namens mit jener im Meldezettel übereinstimmt. 

Jeden Monat verunglücken rund 45 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

Ursache für die Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.

WAS IST DIE RETTUNGSGASSE?
Die Rettungsgasse ist eine freibleibende Fahrgasse zwischen den einzelnen Fahrstreifen einer Autobahn oder einer Schnellstraße bzw. Autostraße, die bei Staubildung vorausschauend gebildet werden muss.

WAS BRINGT DIE RETTUNGSGASSE?
Polizei, Feuerwehr, Rettung sowie Straßen- und Pannendienst dürfen die Rettungsgasse benützen. Sie sind damit um bis zu vier Minuten schneller und sicherer am Unfallort als bisher über den Pannenstreifen. Das erhöht die Überlebenschance der Unfallopfer um bis zu 40 Prozent.

WAS ICH TUN MUSS!
Alle Verkehrsteilnehmer auf der linken Spur müssen sich möglichst weit links zur Fahrbahn einordnen. Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur müssen so weit nach rechts wie notwendig. Dabei soll der Pannenstreifen befahren werden. Bei mehrspurigen Fahrbahnen gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links, alle anderen nach rechts.

WANN GILT DIE RETTUNGSGASSE?
Ab 1. Jänner 2012 müssen alle Verkehrsteilnehmer wie PKW, Motorräder, LKW oder Busse vorausschauend die Rettungsgasse bei Staubildung oder stockendem Verkehr bilden.

WO GILT DIE RETTUNGSGASSE?
Sie gilt auf allen Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Autostraßen in Österreich egal ob zwei-, drei-, oder vierspurig: im Wesentlichen dort, wo eine Vignette benötigt wird. Damit gilt in Österreich das gleiche Prinzip wie in Deutschland, Tschechien, Schweiz und Slowenien.

WAS ICH NOCH WISSEN SOLLTE!
Die Behinderung von Einsatzfahrzeugen sowie widerrechtliches Befahren der Rettungsgasse sind verboten: Strafe bis zu 2.180 Euro!

Weitere Informationen, News, TV-Spot sowie Übungsvideos findest Du auf rettungsgasse.com
Quelle: rettungsgasse.com

Die Alarmierungs-Sirenensignale in Österreich werden im Katastrophenfall aktiviert, um die Menschen so schnell wie möglich vor einer herannahenden Gefahr warnen zu können.

WARNUNG
3 Minuten gleich bleibender Dauerton

Herannahende Gefahr!
> Radio/Fernseher einschalten/Im Internet recherchieren

ALARM
1 Minute auf- und abschwellender Heulton

Gefahr!
> Sofort Schützende Räumlichkeiten aufsuchen und über Radio/Fernsehen oder Internet weitere Informationen abwarten

ENTWARNUNG
1 Minute gleichbleibender Dauerton

Ende der Gefahr!

SIRENENPROBE
15 Sekunden gleicher Dauerton

Jeden Samstag um ca 12 Uhr

FEUERWEHRALARM
3 x 15 Sekunden gleichbleibender Dauerton, dazwischen 7 Sekunden Pause

Alarmierung der Feuerwehr!
> Beachte Feuerwehrfahrzeuge & Blaulicht. Wir kommen zur Hilfe!

WAS IST EINE BRANDSICHERHEITSWACHE?
Eine Wache, gestellt durch eine Feuerwehr oder geschultes Personal, z.B. aufgrund von Rechtsvorschriften bei besonderen Risiken zur Brandverhütung und Brandbekämpfung.

WANN BENÖTIGE ICH EINE BRANDSICHERHEITSWACHE?
Die Gemeinde hat für Veranstaltungen gemäß § 4 Abs. 1 NÖ Veranstaltungsg0,esetz, LGBl. 707 die mit erhöhter Brandgefahr, insbesondere wegen brandgefährlicher Tätigkeiten, verbunden sind, dem Veranstalter die Beistellung einer Brandsicherheitswache durch die örtlich zuständige Feuerwehr mit Bescheid vorzuschreiben. Insbesondere sind die Aufgaben, die Stärke und die Ausrüstung der Brandsicherheitswache festzulegen.

AUS WIE VIELEN PERSONEN BESTEHT DIE BRANDSICHERHEITSWACHE?
Die Stärke der Brandsicherheitswache ist abhängig von der Art und Größe der Veranstaltung. Die Mindeststärke beträgt zwei Personen. In Abhängigkeit von der zu erwartenden Besucheranzahl und der Art der Veranstaltung, sowie etwaiger brandgefährlicher Veranstaltungsmittel (Pyrotechnik udgl.), kann die Behörde eine entsprechend höhere Mannschaftsstärke vorschreiben.

WELCHE AUFGABEN HAT DIE BRANDSICHERHEITSWACHE?
Von den Mitgliedern der Brandsicherheitswache werden vor Veranstaltungsbeginn die Sicherheits-einrichtungen des Veranstaltungsortes kontrolliert (Benutzbarkeit der Flucht- und Rettungswege, Notbeleuchtung, ordnungsgemäße Anbringung von Ausschmückungen, ordnungsgemäßer Zustand der vorhandenen Löscheinrichtungen, etc.). Während der Veranstaltung wird der Verlauf überwacht, um gegebenenfalls Erstmaßnahmen (alarmieren, retten, löschen) einleiten zu können. Am Ende der Veranstaltung erfolgen eine Nachkontrolle und die Protokollierung des Brandsicherheitsdienstes.

AUSSCHMÜCKUNG VON RÄUMEN
Räume, die dem Aufenthalt einer größeren Anzahl von Menschen dienen, dürfen nur mit Stoffen ausgeschmückt werden, die zu keiner Brandentstehung und Brandausbreitung beitragen, nicht brennend abtropfen und keine toxischen Gase in einem die Personen gefährdenden Ausmaß freisetzen (sollten die Ausschmückungen diese Voraussetzungen nicht erfüllen sind sie entsprechend zu behandeln/imprägnieren). Zu und Ausgänge, Fluchtwege, Mittel der ersten und erweiterten Löschhilfe, Alarmierungseinrichtungen und Hinweise auf solche dürfen dabei nicht verstellt oder verdeckt werden.

FREIHALTUNG VON FLUCHT- UND RETTUNGSWEGEN
Fluchtwege sowie Rettungs- und Angriffswege der Einsatzkräfte innerhalb und außerhalb von Gebäuden, Stiegenhäuser, Zugänge, Zufahrten und Durchfahrten sowie Freiflächen, die für das Abstellen von Einsatzfahrzeugen und den Aufbau des Rettungs- und Löscheinsatzes dienen oder bestimmt sind, sind ständig freizuhalten und erforderlichenfalls ordnungsgemäß zu kennzeichnen.

Lesen Sie den Bescheid der Behörde aufmerksam durch! Aufgrund der Art und Größe der Veranstaltung kann die Behörde weitere Sicherheitseinrichtungen / -vorkehrungen auftragen (z.B. Bereitstellung weiterer Mittel der Ersten Löschhilfe udgl.).

Bei Einsätzen in der Winterzeit mussten wir immer wieder feststellen, das ein großer Teil der für die Löschwasserentnahme benötigten Hydranten mit Schnee bedeckt und oft vereist sind. Hydranten liegen oft in Fahrbahnnähe oder auf Gehwegen und werden beim Schneeräumen nicht nur übersehen, sondern oft noch bis zu 1m mit Schnee zugedeckt.Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bildet der tauende und wieder gefrierende Schnee einen Eispanzer.  Dieses Eis macht eine Löschwasserentnahme für uns fast unmöglich. Dadurch verzögert sich die Brandbekämpfung, und kann unter Umständen Menschenleben kosten und hohe Schäden verursachen. Wir appellieren deshalb an Hauseigentümer, Mieter und Hausverwaltungen unbedingt die Hydranten von Schnee und Eis freizuhalten. Denn es ist der Hydrant, der Ihnen bzw. Ihrem Eigentum am nahesten ist!

Der Feuerwehrdienst ist keine einfache triviale Aufgabe, daher gibt es natürlich auch gewisse Voraussetzungen für den Dienst als Mitglied in einer freiwilligen Feuerwehr:

  1. Mindestalter 10 Jahre für die Feuerwehrjugend bzw. 15 Jahre für den aktiven Dienst
  2. Körperliche Eignung (allgemeine Tauglichkeit für den Feuerwehrdienst)
  3. Der Wille neue spannende Themengebiete und Leute kennenzulernen

Diese vier Schlagwörter charakterisieren die Arbeit bei der Feuerwehr: “retten, löschen, bergen, schützen“. Der Gedanke Menschen zu helfen steht immer im Vordergrund und ist ein ständiger Motivationsfaktor. Wer würde einem im Fahrzeug eingeklemmten Unfallopfer helfen, wenn es keine Feuerwehr gäbe? Nun, diese Frage wird sich hoffentlich nie stellen.

Doch was erwartet Dich bei der Feuerwehr, besser gesagt, was hast Du von einer Mitgliedschaft? Da es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit handelt, fällt der finanzielle Faktor weg. Sprich: Geld gibt es nicht! Was es aber gibt, ist ein Gefühl. Ein Gefühl, das nur diejenigen kennen, die schon einmal einem notleidenden Menschen geholfen haben. Dieses Gefühl ist unbezahlbar und auch nur schwer zu beschreiben, aber eines ist sicher: Man muss es erleben. Was Dich bei der Feuerwehr sonst noch erwartet: Gemeinschaft, Zusammenhalt, Freude, Spaß, Weiterbildung, Action, Freundschaft, …

In Dürnkrut findet Montags um 18 Uhr alle zwei Wochen das sogenannte Wochentreffen statt. Hier werden anfällige Arbeiten im Feuerwehrhaus getätigt, aber auch kleine interne Übungen abgehalten.
Mehrmals jährlich finden überregionale Übungen im näheren Umfeld statt, um für den Ernstfall ausreichend vorbereitet zu sein. Es stehen Ihnen außerdem unzählige Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung im Feuerwehrwesen.

Die Vermittlung des„Feuerwehr Basiswissens“ stellt den Grundstock der Feuerwehrausbildung dar. In dieser Phase erfolgt die Vermittlung der grundlegenden Informationen des Feuerwehrwesens innerhalb der eigenen Feuerwehr. Es soll vor allem der Umgang mit den in der eigenen Feuerwehr vorhandenen Geräten geschult werden. Innerhalb der eigenen Feuerwehr werden grundsätzliche Themenbereiche wie Organisation, Verhalten in Notfällen, Fahrzeuge der eigenen Feuerwehr, Geräte und Ausrüstung, Löschmittel, Nachrichtendienst und einige weitere Inhalte vermittelt.

Im Anschluss an das NÖ FEUERWEHR-Basiswissen werden im Bezirk Gänserndorf Module der NÖ Landes-Feuerwehrschule besucht um schlussendlich die Ausbildung abzuschließen.

Kontaktieren Sie den Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit über unser Kontaktformular auf der Homepage.